Temporäre Begrünung


Temporäre Begrünung ist in den letzten Jahren vor allem von Städten wie Zürich aufgegriffen worden. Diese Städte sind häufig von Hitzetagen betroffen, wobei Platzmangel die Begrünung erschwert.

Was ist temporäre Begrünung?






In den letzten Jahren haben Städte wie Zürich vermehrt auf temporäre Begrünung gesetzt.  Diese Städte sind häufig von Hitzetagen betroffen, und der begrenzte Platz erschwert die Begrünung. Oft hat es keinen Platz oder es sind zu viele Leitungen im Boden. Deshalb probieren viele Städte temporäre Begrünungen aus, da bereits einfache Pflanztöge die Fläche deutlich aufwerten können. 

Welche Möglichkeiten gibt es für temporäre Begrünung?

Temporäre Massnahmen bieten vielfältige Vorteile, wie zum Beispiel die Milderung von Hitze, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität, die Förderung der Biodiversität und die Möglichkeit, Pilotprojekte zu testen.  Sie ermöglichen zudem die Zwischennutzung leerstehender Flächen und die Sichtbarmachung von Grünflächen, bevor langfristige Planungen umgesetzt werden. So wird jeder Zwischenraum schnell, flexibel und nachhaltig zu einem wertvollen Grünraum.

Bäume in Kübeln, Air-Pots, Containern

Grünes Gastspiel, Zürich

Pflanztröge & mobile Pflanzinseln

Temporäre Begrünung, Hannover

Dach- und Fassadenbegrünung

Fassadenbegrünung, Zürich

Grünes Gastspiel, Zürich

Sitzmöglichkeiten

Piazza-Pop-up, Zürich

Wanderbaumallee, Zürich

Hitze im Siedlungsraum

Was bewirkt temporäre Begrünung ?


  • Hitzeminderung
  • Aufenthaltsqualität erhöhen
  • Biodiversität fördern
  • Testweise Pilotprojekte erproben
  • Leerstehende Flächen zwischennutzungen
  • Grün sichtbar machen

Pilotprojekte


1. Grünes Gastspiel

Das „Grüne Gastspiel“ ist ein Pilotprojekt von Programm Stadtgrün. Dabei werden Jungbäume frühzeitig in die Stadt gebracht und auf ihre endgültigen Pflanzung vorbereitet. 

2. Josef-Areal

Auf dem Josef-Areal steht seit ein paar Jahren eine temporäre Begrünung. Nach dem Rückbaus der ehemaligen Kehrrichtheizwerkzentrale, stand die rund 4000 Quadratmeter grosse Fläche leer. Die Planung des verabschiedeten Entwicklungskonzept dauert voraussichtlich bis 2029. So lange steht das Areal für vielseitige Nutzungen zur Verfügung.

Mit robusten Sitzelementen, Tischen und Pflanzen werden an den «Piazza Pop-up»-Plätzen neue Treffpunkte für die Quartiere geschaffen.  

„Neue Bäume dauerhaft zu pflanzen, ist nicht überall sofort möglich.“

Christine Bräm

Direktorin von Grün Stadt Zürich